Fairplay Guide ‘26: Gemeinsam für eine respektvolle digitale Fankultur zur WM 2026

Conversario Redaktion


Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2026 steigt. Doch während auf dem Rasen Fairplay die Grundregel ist, sieht die Realität in den sozialen Netzwerken oft anders aus. Aus Leidenschaft wird dort viel zu oft Hate Speech und Diskriminierung. Für Sportorganisationen und -medien ist die Moderation dieser Massen-Dialoge bei Großereignissen eine enorme Herausforderung.

Mit dem “Fairplay Guide ‘26” haben wir ein Whitepaper geschaffen, das zeigt, wie KI und menschliche Expertise den digitalen Raum schützen. Während einer Fußball-WM sollen konstruktiver Austausch und die Freude am Spiel im Zentrum stehen. Damit die gesamte Sportwelt davon profitiert, zeigen wir, mit welchen Community-Strategien Vereine und Medien während eines globalen Turniers arbeiten und wie Technologie sie dabei unterstützen kann.

Starke Stimmen aus Journalismus und Praxis

Sportjournalist Ronny Blaschke eröffnet den Fairplay Guide ‘26 und ordnet Fußballfankultur gesellschaftshistorisch ein. Dabei beleuchtet er die kolonialen Wurzeln des Fußballs, die bis heute nachwirken und auf deren Basis es nicht selten zu diskriminierenden Anfeindungen gegenüber Spieler*innen kommt. 

Fußballexpertin und Journalistin Mara Pfeiffer rückt in ihrem Beitrag die Allgegenwärtigkeit von Sexismus und die besorgniserregende Zunahme von digitalem Hass gegen Frauen im Sport in den Fokus. Sie analysiert die Mechanismen hinter diesen geschlechtsspezifischen Angriffen und macht deutlich, dass bloße Appelle nicht ausreichen – nur durch echte strukturelle Veränderungen lässt sich ein sicheres Umfeld für Frauen im Fußball schaffen.

Vom Spielfeldrand in die Kommentarspalte: Strategien der Profis

Doch wie sieht die Umsetzung aus? Marc Siekmann (FC Schalke 04) verdeutlicht, dass leidenschaftliche Fankultur klare rote Linien braucht. Schalke 04 setzt hierbei konsequent auf eine starke Selbstregulierung der Community und begegnet der Polarisierung mit einer unmissverständlichen Haltung. Der Verein zeigt eindrucksvoll, wie durch proaktives Community Management, technologische Unterstützung und die strafrechtliche Verfolgung extremer Grenzüberschreitungen ein Schutzraum für Spieler*innen und Fans entsteht.

Wie dieser Schutz unter dem enormen Zeitdruck eines Live-Events gelingt, zeigen Jan-Niklas Häuslein und Alicia Haardörfer von SPORT1. Sie geben exklusive Einblicke in ihren Moderationsalltag – von der Identifikation komplexer Triggerwörter bis hin zum Krisenmanagement nach kritischen Vorfällen. Besonders im Fokus steht dabei auch die Fürsorgepflicht gegenüber den eigenen Mitarbeitenden: SPORT1 demonstriert, wie skalierbare Moderation die mentale Gesundheit des Teams absichert, während die Kommentarspalten auch bei Millionen Interaktionen sauber bleiben. 

Der DFB rundet die Publikation mit einer klaren Vision für eine respektvolle digitale Zukunft ab. Karl Evers und sein Team zeigen auf, wie der Verband den Schutz von Spieler*innen und Fans als strategische Kernaufgabe verankert hat und durch die Kombination aus KI-Moderation und konsequenter Strafverfolgung neue Standards setzt. Damit markiert der DFB den Weg zur „Mission 2026“, bei der ein faires digitales Miteinander ebenso wichtig ist wie der Erfolg auf dem Platz.

Technologie für echten Sportsgeist

Technologie ist kein Selbstzweck, sondern der Wegbereiter für Wertschätzung. Wie ferret go CEO Kevin Kallenbach betont, brauchen wir ein neues Zusammenspiel: „Klare Regeln, konsequente Durchsetzung und Technologie, die nicht nur filtert, sondern Räume aktiv mitgestaltet. Die WM 2026 wird sichtbar machen, ob wir gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen.“

In Zeiten, in denen manuelle Moderation an ihre Grenzen stößt, verändern wir mit unseren Tools die Bedingungen, unter denen digitaler Austausch stattfindet:

  • conversario sichert den Raum: Unsere dreischichtige KI-Architektur identifiziert diskriminierende Konnotationen und komplexe Muster, die einfache Keyword-Filter übersehen. Durch die transparente Bewertung im Karma-System fördern wir eine gerechte Moderation, die auch bei Millionen Kommentaren skalierbar bleibt.

  • engagently formt den Diskurs: Von der Vorfreude bis zum Abpfiff gestalten Moderator*innen die Debatte aktiv mit. Formate mit nuancierten Antwortoptionen und eine sichtbare Redaktionspräsenz sorgen dafür, dass die Qualität der Beiträge steigt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird.

Fairplay im Netz ist kein reiner Appell an den guten Willen – es ist eine Frage der Architektur, in der wir uns bewegen. Mit der richtigen technologischen Basis entziehen wir dem Hass den Nährboden und schaffen Platz für das, was zählt: die Begeisterung für den Sport.



Über die ferret go GmbH

Der Software-und IT-Dienstleister ferret go hat sich 2012 aus dem Berliner Agentur-Umfeld gegründet. Neben dem Ausbau linguistischer Kompetenzen, wurden zunehmend eigene AI Services für Automatisierung und Auswertung von Online-Communitys entwickelt, die kontinuierlich optimiert werden. Darunter die Moderations- und Engagement-Plattform conversario, die Unternehmen Medienhäuser, Marken und Sportorganisationen dabei unterstützt, digitale Debattenräume sicher, skalierbar und wertschätzend zu gestalten. Seit 2023 wird die conversario-Plattform durch das Engagement-Modul engagently erweitert. Mit dem Einsatz von interaktiven Features wie Debatte oder Quiz, generiert engagently eine höhere Media Time und mehr Interaktion in der Community.

Pressekontakt

conversario Redaktion | ferret go GmbH
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